So bekommen wir unsere Prioritäten in den Griff

So bekommen wir unsere Prioritäten in den Griff

Ihr kennt das: ihr möchtet etwas tun … aber ihr kommt einfach nicht dazu! So wie der Bekannte von uns, der seit vielen Jahren vorhat, ein Buch zu schreiben.

Tun, was uns wirklich wichtig ist

Der Punkt ist: Er will es wirklich und es ist ihm wichtig. Aber irgendwie findet er nie die Zeit dazu. Warum? Weil ständig irgendetwas dringender ist. Im Kampf dringend gegen wichtig verliert irgendwie immer das Wichtige.

Uns ging es auch so. Aber wir wollten das nicht akzeptieren. Deshalb haben wir für uns ein System entwickelt, mit dem wir unsere Zeit so nutzen, wie wir das wirklich wollen. Und damit meinen wir keineswegs ein besseres Zeitmanagement oder eine bessere Selbstorganisation. Wir wollen auf etwas anderes hinaus: Wir wollen täglich das tun, was uns wirklich wichtig ist.

40-40-20

Bei uns haben sich drei Kategorien von Tätigkeiten herauskristallisiert. Gemäß ihres Umfangs nennen wir unser persönliches System: 40-40-20. Es funktioniert so:

  • 40 Prozent unserer Zeit verwenden wir für kreative Arbeit, Forschung und Entwicklung.
  • 40 Prozent für Beratung, Reden und Workshops.
  • 20 Prozent für Reisen und all die anderen Dinge, die wir im Geschäft noch so zu tun haben.

Drei Kategorien – 40-40-20 – das ist alles.

Klarheit und Entschiedenheit

Klar ist: Was du hast, ist deine Zeit. Und die ist nicht unendlich. Also musst du sie einteilen. Wenn du das nicht machst, wird sie für dich eingeteilt – nur eben anders als du willst. Diese Einteilung wirklich vorzunehmen, erfordert Klarheit und Entschiedenheit:

  • Klarheit: In welche Dinge investiere ich meine Zeit – und in welche nicht.
  • Entschiedenheit: Das Beschlossene mit Energie und Klarheit umsetzen.

Wir achten sehr hartnäckig darauf, dass uns die Ablenkungen des Lebens nicht davon abbringen. Das heißt: Wir erfassen unsere Zeit auf einer wöchentlichen Basis grob und werten das Woche für Woche aus. Und dabei sind wir strikt: Uns selbst belügen kommt in dieser wichtigen Sache wirklich nicht in Frage!

Der Starbucks Chef

Übrigens hatte Howard Schultz, lange Jahre der Chef von 30.000 Starbucks-Filialen, ein ganz ähnliches System. So schaffte er es, Woche für Woche 25 seiner Läden zu besuchen – also gut 1.000 jedes Jahr! Er sagte, er wolle sein Unternehmen riechen, schmecken, fühlen, hören und sehen. Also schrieb er konsequent 25 Besuche in seinen Kalender und zog es durch – weil es ihm wichtig war.

Zwei Fragen für euch

Eure Einteilung wird natürlich anders aussehen als unsere oder die von Howard Schultz. Findet euer eigenes System!

  • In welchen Kategorien wollt ihr eure Zeit verbringen?
  • Wie soll die Aufteilung sein?

Seid klar und entschieden, schreibt es in euren Kalender und überprüft euch im Alltag.

Das Wichtigste: Sagt konsequent nein zu all den anderen Dingen, die ihr auch noch tun könntet.
Sagt nein!
Täglich!

Das ist uns so wichtig, dass wir darüber sogar ein Buch geschrieben haben!

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