Anja Förster

»Anja Förster versteht sich darauf, Routiniers intellektuell zu beunruhigen.«

Börsenblatt

Anja Förster ist Bestsellerautorin, Unternehmerin und Gründerin der Initiative Rebels at Work. Seit über einem Jahrzehnt ist sie eine feste Größe unter den Top-Speakern in Europa. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die Spielregeln der Wirtschaft von morgen.

Und wer‘s noch genauer wissen will

 

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland und ihrem MBA-Studium in den USA war Anja als Managerin für die Unternehmensberatung Accenture tätig. Seit 2002 führt sie ihr eigenes Unternehmen und widmet sich ganz ihrer Leidenschaft, Führungskräfte und ihre Teams zu unterstützen, in einem Umfeld der Digitalisierung, Disruption und tiefgreifenden Veränderung erfolgreich zu navigieren und fit für das Morgen zu sein.

 

Mehr über Anja – und Peter – im Video Business Rebellen Talk.

Let‘s stay in touch

Was mich antreibt ...

Ein rebellischer Geist und der Wille, den Status quo kritisch zu hinterfragen sind wichtige und allgemein akzeptierte Eigenschaften von Unternehmern und Gründern. Aber was ist mit Menschen in traditionellen Unternehmen? Dort wird zwar über die Kunst des intelligenten Regelbruchs geredet, aber letztlich gilt: Rebellen, Querdenker und Regelbrecher haben alles andere als einen leichten Stand, denn sie stören die „heilige“ Ordnung.

 

In einer nichtlinearen Welt können aber nur nichtlineare Ideen neuen Wohlstand schaffen. Das erfordert ein radikales Umdenken sowie den Abschied von bequemen Ausreden, dem Glauben an die eigene Machtlosigkeit, Konformismus und dem Malen innerhalb der Linien, die jemand anderes vorgibt. Hört auf damit! Dieses Verhalten ist nicht nur überholt, es schafft auch Verlierer auf beiden Seiten: Es raubt den Menschen und den Unternehmen die Zukunft, die es zu gestalten lohnt!

Lasst uns einen Unterschied machen …

Erfolgreiche Führungskräfte wissen, dass sie Rebellen brauchen, die die blinden Flecken der Organisation aufdecken. Sie ignorieren die Ja-Sager, Höflinge und geschmeidigen Kofferträger. Sie lassen die Rückwärtsgewandten und Ewiggestrigen links liegen. Und sie schaffen ein Spielfeld für die Rebels at Work, die die Organisation herausfordern, sich neu zu erfinden. Sie verstehen, dass sie, um Zukunft zu gestalten, etablierte Konventionen in Frage stellen, Dogmen hinterfragen und Ideen zulassen müssen, die oft überraschend und unkonventionell erscheinen. Sie geben den Rebellen einen Platz am Tisch.

Was mich nervt …

Menschen, deren erste Frage lautet: “Was ist für mich drin?” Betonierer, Verhinderer und Blockierer. Organisationskulturen, die emotionalen Wüsten ähneln. Bürokratismus, der jegliche Leidenschaft, Phantasie und Initiative erstickt. Aalglatte Wesen, die konsequent auf Nummer sicher gehen, nichts anstoßen wollen und deren Gesellschaft nach einer Weile furchtbar langweilig wird. Dauerredner, die ständig auf Sendung sind. Professionelle Bedenkenträger, die ungefragt erklären, warum etwas nicht funktioniert.

Was ich liebe …

Menschen mit einem offenen Geist und einer Haltung des „Nicht-schon-Wissens“. Filme mit skurrilen Typen und rabenschwarzen Humor. Mit einem Glas Merlot auf der Terrasse unseres Hauses in Frankreich dem Sonnenuntergang über dem See zusehen. Reisen durch Indien, einem Land, das mich auch nach vielen Besuchen immer noch tief berührt und fasziniert, mir aber auch oft rätselhaft bleibt. Menschen, die unkonventionell denken können und die Kraft haben, diesen Gedanken zum Durchbruch zu verhelfen. Design, das die Fantasie und Emotionen berührt. Pippi Langstrumpf und Aretha Franklin.