Das Beste, das Sie als Führungskraft, Teamleiter, Lehrer, Vater oder Mutter tun können

TalenteDie Fotos waren fantastisch! Der Mann hatte ein iPad aus einer Schublade geholt und uns einige seiner Fotos gezeigt: Ausnahmslos schwarz-weiße Portraitfotos. Der Typ war richtig gut!.

Der Witz an der Geschichte: Wir hätten das nie erfahren, wenn wir nicht zufällig aus dem Hotel in Brüssel schon kurz nach fünf Uhr früh hätten auschecken müssen, um unseren Flug zu bekommen. An der Rezeption fragten wir den Mann vom Nachtdienst, ob er noch ein Erinnerungsfoto von uns machen kann. Das Hotel war wunderschön eingerichtet und wir wollten davon gern ein Bild haben, auf dem wir beide zu sehen sind.

Und dann legte dieser Mann vom Nachtdienst los wie ein Profifotograf: „Stellen Sie sich dahin, kucken Sie weiter nach rechts, hier ist das Licht schön, nein, da haben Sie einen Schatten im Gesicht …“

Wir waren verblüfft vom exzellenten fotografischen Ergebnis und lobten ihn entsprechend. Und dann erzählte er uns, dass das Fotografieren seine große Leidenschaft sei und zeigte uns diese Auswahl seiner Bilder: sensationell.

Wir fragten Ihnen, ob er denn auch Fotos für das Hotel machen würde, bei dem Talent wäre das doch eine super Sache.

„Ach, nein“, sagte er, „die wissen das gar nicht. Für die bin ich halt der Typ vom Nachdienst.“ weiterlesen

Learning Journey: Reisen und reisen lassen

Reisen bildet - Neue HorizonteZwar ist Veränderung nicht schlimm, weder für Manager noch für Mitarbeiter, aber keiner will verändert werden. Hinter dem weit verbreiteten Bammel vor der Digitalisierung steckt die Angst, zu Veränderungen gezwungen zu werden – vom Markt, von den Kunden, von der Konkurrenz, von Technologien.

Was eben nicht geht: Sie können Veränderung nicht verordnen. Sie können Veränderung auch nicht argumentieren, denn sie ist kein intellektueller Prozess. Mit Harvard-Professor John P. Kotter sind wir der Meinung, dass die Notwendigkeit gesehen und gefühlt werden muss, damit Menschen Wandel wollen und selbst vorantreiben.

Führungskräfte sollten also nicht fragen: Was müssen meine Leute anders machen? Sondern: Wie kann ich bei meinen Leuten den intrinsischen Antrieb fördern, etwas zu verändern?

Darauf gibt es viele Antworten. Peter fand im Februar eine besonders gelungene, nämlich bei der TeamBank AG aus Nürnberg. weiterlesen

One-Pager: Kommen Sie zum Punkt wie Ronald Reagan!

One-Pager - BriefingAls wir in den USA studiert haben, gab es die Möglichkeit, neben dem Kerncurriculum auch sogenannte „Electives“ zu belegen. Einer dieser Electives, also Wahlkurse, der unser Interesse geweckt hatte, hieß „Competitive Intelligence“. Das war extrem spannend! Der Lehrbeauftragte war ein interessanter Typ: Ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter des CIA, zu dessen Aufgaben während seiner aktiven Zeit auch das Verfassen von Briefings zur aktuellen Lage in Zentralamerika für Präsident Ronald Reagan zählte.

Das heißt: Dieser Mann beherrschte das Verfassen von Briefings wie kein Zweiter! Reagan war nämlich ausgesprochen allergisch gegen Gelaber und machte deshalb strikte Vorgaben: Briefings für ihn durften nicht länger als eine Seite sein. Auch das Format war vorgegeben und bestand aus exakt folgenden vier Elementen:

  • Das Thema: Hierum geht es und deswegen ist es wichtig, dass der Entscheider sich mit dieser Problematik beschäftigt.
  • Die Fakten: Die Zusammenfassung der allerwichtigsten Tatsachen, die der Entscheider zur Problemstellung kennen sollte.
  • Die Lösungsoptionen: Die Varianten, die dem Entscheider zur Lösung der Problematik zur Auswahl stehen.
  • Die Empfehlung: Die Option, die der Entscheider wählen sollte sowie die Gründe für diese Wahl.

Eine extrem gute Struktur, finden wir! – Dieses Format haben wir im  Rahmen des Kurses bis zum Abwinken trainiert. Und es hat uns seither gute Dienste geleistet, um selbst besser zu strukturieren. weiterlesen

Warum Cirque du Soleil Beurteilungsgespräche stoppt (und Sie es auch tun sollten)

BeurteilungsgesprächDer Kreis schließt sich. Als Anja noch als Managementberaterin bei Accenture tätig war, musste sie feststellen, dass der Job viele gute Seiten und auch einige ziemlich schlechte hat. Eine dieser Schattenseiten war das jährliche Beurteilungsgespräch – eine unsägliche Standardroutine, die seit Jahrzehnten zum Repertoire des Das-Macht-Man-So-Managements gehört.

Und nun spricht sich ausgerechnet der Chef von Accenture, Pierre Nanterme, in einem Interview mit der Washington Post für die Abschaffung von Beurteilungsgesprächen aus!

Schade, dass er erst jetzt auf diese blendende Idee gekommen ist.

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Bringen Sie mir keine Probleme, sondern Lösungen

Probleme„Ich habe es meinen Leuten komplett abgewöhnt, mit Problemen zu mir zu kommen!“, sagte der Mann im Brustton der Überzeugung. Er war Unternehmer, eine sportliche, eindrucksvolle Erscheinung, dem die Führungsrolle wie auf den Leib geschneidert schien. Er sprach auf einem Führungskräfte-Kongress und erläuterte dem Publikum seine Erfolgs- und Führungsprinzipien.  weiterlesen

Das Erfolgsgeheimnis der besten Teams

Sicherheit und VertrauenEin Dreamteam: Cody, der überquirlige Radiomoderator aus New York. Wendy, das blonde All-American-Girl aus dem mittleren Westen mit einem ausgeprägten Hang zu Zahlen und Daten. Loren, der wohlbeleibte Mormone aus Utah, der vor seinem Studium für eine Handelsorganisation in Japan und Chile gearbeitet hatte. Und Anja, die Deutsche, die sich gerade erst an ein Leben als Studentin im Südwesten der USA herantastete.

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