Learning Journey: Reisen und reisen lassen

Reisen bildet - Neue HorizonteZwar ist Veränderung nicht schlimm, weder für Manager noch für Mitarbeiter, aber keiner will verändert werden. Hinter dem weit verbreiteten Bammel vor der Digitalisierung steckt die Angst, zu Veränderungen gezwungen zu werden – vom Markt, von den Kunden, von der Konkurrenz, von Technologien.

Was eben nicht geht: Sie können Veränderung nicht verordnen. Sie können Veränderung auch nicht argumentieren, denn sie ist kein intellektueller Prozess. Mit Harvard-Professor John P. Kotter sind wir der Meinung, dass die Notwendigkeit gesehen und gefühlt werden muss, damit Menschen Wandel wollen und selbst vorantreiben.

Führungskräfte sollten also nicht fragen: Was müssen meine Leute anders machen? Sondern: Wie kann ich bei meinen Leuten den intrinsischen Antrieb fördern, etwas zu verändern?

Darauf gibt es viele Antworten. Peter fand im Februar eine besonders gelungene, nämlich bei der TeamBank AG aus Nürnberg. weiterlesen

Warum Sie wissen sollten, was Ihre Arbeit bewirkt

Das Warum„So läuft das nicht!“, sagt der Theaterregisseur zu uns. Wir hatten ihn engagiert, um uns zu unterstützen, nicht nur gute Vorträge zu halten, sondern sie auch wirksam zu inszenieren.

In der ersten Coaching-Stunde fragt er uns nach unseren Erwartungen. Unsere Antwort: „Wir sind hier, um daran zu arbeiten, noch wirkungsvollere Vorträge zu halten. Also sag uns bitte, was wir tun sollen und wie genau wir das besser umsetzen können. “

Er schaut uns eindringlich an, schüttelt den Kopf, sagt uns, dass es so bei ihm nicht laufe: „Wir müssen gründlicher anfangen!“

Und dann beginnt er zu fragen:

Warum haltet ihr überhaupt diesen Vortrag?“

Warum erzählt ihr diese Geschichte als Intro?“

Warum zeigt ihr dieses Bild?“

Warum wollt ihr …?“

Warum habt ihr …?“

Warum macht ihr …?“ weiterlesen

One-Pager: Kommen Sie zum Punkt wie Ronald Reagan!

One-Pager - BriefingAls wir in den USA studiert haben, gab es die Möglichkeit, neben dem Kerncurriculum auch sogenannte „Electives“ zu belegen. Einer dieser Electives, also Wahlkurse, der unser Interesse geweckt hatte, hieß „Competitive Intelligence“. Das war extrem spannend! Der Lehrbeauftragte war ein interessanter Typ: Ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter des CIA, zu dessen Aufgaben während seiner aktiven Zeit auch das Verfassen von Briefings zur aktuellen Lage in Zentralamerika für Präsident Ronald Reagan zählte.

Das heißt: Dieser Mann beherrschte das Verfassen von Briefings wie kein Zweiter! Reagan war nämlich ausgesprochen allergisch gegen Gelaber und machte deshalb strikte Vorgaben: Briefings für ihn durften nicht länger als eine Seite sein. Auch das Format war vorgegeben und bestand aus exakt folgenden vier Elementen:

  • Das Thema: Hierum geht es und deswegen ist es wichtig, dass der Entscheider sich mit dieser Problematik beschäftigt.
  • Die Fakten: Die Zusammenfassung der allerwichtigsten Tatsachen, die der Entscheider zur Problemstellung kennen sollte.
  • Die Lösungsoptionen: Die Varianten, die dem Entscheider zur Lösung der Problematik zur Auswahl stehen.
  • Die Empfehlung: Die Option, die der Entscheider wählen sollte sowie die Gründe für diese Wahl.

Eine extrem gute Struktur, finden wir! – Dieses Format haben wir im  Rahmen des Kurses bis zum Abwinken trainiert. Und es hat uns seither gute Dienste geleistet, um selbst besser zu strukturieren. weiterlesen

Wie ein einziges Wort Ihr Leben verändern kann

Vorsätze - One word that will change your mindWenn Sie Ihr Leben mit einem einzigen Wort glücklicher, erfolgreicher, zufriedener – oder was auch immer Ihnen wichtig ist – gestalten könnten … Würden Sie es tun?

Die gute Nachricht: Sie können es!

Wie dieses Wort lautet? Nun ja, das ist die schlechte Nachricht: Wir wissen nicht, wie IHRES lautet, denn jeder Mensch hat sein eigenes. Ihr lebensveränderndes Wort herauszufinden, ist alleine Ihre Aufgabe.

Gut, aber ein paar Hinweise und Ideen, wie Sie Ihrem Wort auf die Spur kommen können, haben wir schon für Sie.

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Was?! Starkoch verzichtet auf Michelin-Sterne!

Lebenszweck

„Bitte nehmt mir meine drei Sterne weg!“ – mit dieser ungewöhnlichen Bitte wandte sich der französische Spitzenkoch Sébastien Bras an die Macher des Guide Michelin.

Ein Sternekoch, der keine Sterne will …? Wieso das denn? Gibt es denn für ein Restaurant eine großartigere Resonanz als die Auszeichnung durch den Guide Michelin?

Bras versetzte mit seiner Bitte um Nichtbeachtung nicht nur uns in ungläubiges Staunen, sondern auch die komplette Gourmet-Elite inklusive der Guide-Michelin-Redaktion.

Also: Warum? weiterlesen

Radically open-minded bedeutet…

Radically open-minded

Wir sind keine Fans von Ray Dalio. Die Unternehmenskultur, die er als Chef propagiert, ist ziemlich speziell: Alle Meetings werden gefilmt und jeder im Unternehmen kann sich dann die Videos anschauen, alle Mitarbeiter bewerten sich permanent gegenseitig nach einem Punktesystem …

Nichts gegen Transparenz und Feedback, aber so wie es hier praktiziert wird, hat es fast schon etwas Obsessives.

Aber dennoch wäre es zu kurz gesprungen, Dalio unter der Rubrik „nicht weiter interessant“ abzuschreiben. Der Mann ist immerhin Gründer von Bridgewater Associates, dem weltweit größten Hedgefonds und als Unternehmer und Fonds-Manager extrem erfolgreich.

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Warum wir wettbewerbsfreie Zonen brauchen

Wettbewerbsfreie Zonen sind wichtig. Kollegen sind keine Konkurrenten.

Eine Stadt wie Heidelberg mit nur einem Bäcker?
Eine Fußball-Bundesliga mit nur einer Mannschaft?
Ein Arbeitsmarkt mit nur einem Arbeitgeber?

Das ist für alle, die in einer freien Marktwirtschaft aufgewachsen sind, nicht vorstellbar. Und das Grundprinzip einer freien Marktwirtschaft ist nun einmal der Leistungswettbewerb: Nur derjenige, dessen Angebot für die Kunden attraktiver ist, der schneller und cleverer ist, der sich besser auf die Nachfrage einstellt, der ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten kann, der bessere Mitarbeiter einstellt und die bessere Strategie hat, kann am Markt bestehen.

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