Vier Stufen der Folgsamkeit: Von resigniert-defensiv zu frech-offensiv

Erlaubnis und FolgsamDie Zeche Zollverein in Essen war ein fantastischer Rahmen für unseren Workshop – das Nebeneinander von Alt und Neu macht den Reiz der Location aus. Und genau darum ging es auch in unserer Veranstaltung für die gut 250 Mitarbeiter eines Mittelständlers: Nicht alles über Bord zu werfen – also nur auf das Neue zu fokussieren – sondern Bestehendes und Neues intelligent miteinander zu verbinden.

Die Mitarbeiter bearbeiteten dazu in Teams verschiedene Themengebiete und entwickelten Lösungsansätze für das Unternehmen. Bevor dann die Teams im Plenum ihre Lösungsvorschläge präsentieren sollten, gingen wir von Team zu Team, um zu hören, ob sie bereit waren für die Präsentation der Ergebnisse. Und was wir da hörten, war wirklich interessant. Es gab nämlich ein Muster: Zwei Sorten von Reaktionen. weiterlesen

Warum Kümmerer Verkümmerte produzieren!

Kümmerer und VerkümmerteWir konnten ja gut verstehen, dass die beiden Kinder unserer Bekannten nicht bei uns (aus ihrer Perspektive öden und steinalten) Erwachsenen mit am Tisch sitzen wollten. Wir waren ja auch schließlich von ihren Eltern zum Abendessen eingeladen worden und nicht von ihnen.

Fair!

Nur: Zwar aßen die zwei 17- und 19-jährigen Youngsters nicht mit uns zu Abend, dennoch waren sie ständig anwesend und wollten etwas von ihren Eltern:

„Ich finde den Eierkocher nicht. Das nervt total. Wo soll ich denn noch überall suchen?”

„Wie soll ich denn meine Hausaufgaben ausdrucken? Kannst du mal schauen … der blöde Drucker funktioniert schon wieder nicht.”

„Ich finde meine Hose nicht. Was soll ich jetzt anziehen?”

„Adrienne, die blöde Kuh, hat sich den ganzen Tag nicht bei mir gemeldet, obwohl sie es versprochen hat. Was soll ich machen?“

Was soll ich? Wo soll ich? Wie soll ich? … Du lieber Himmel! Was soll das? weiterlesen

Ohne Dividende läuft nichts

Tätigkeiten ohne Dividende? Weg damit.Da flattert eine Anfrage herein: Kein Vortrag, wir sollen ein Seminar halten. Auf einem Kreuzfahrtschiff. Eine sehr attraktive Anfrage. Was machen wir? Klar, wir sagen: Nein!

Warum? Weil wir schon vor einigen Jahren beschlossen haben, generell keine Seminare mehr zu machen. Das war eine Entscheidung, die uns schon damals nicht leicht gefallen ist. Wir hatten bis dahin Seminare für die renommiertesten Veranstalter gehalten. Und die Seminarorte waren oft auch sehr inspirierend und in tollen Hotels an schönen Orten. Die Seminare waren zudem eine gute Marketingplattform, die uns neue Zielgruppen erschloss.

Dennoch! Trotz all dieser guten Argumente haben wir damals auf unser Bauchgefühl gehört und den Schlussstrich gezogen, um uns auf unsere Publikationen und Vortragstätigkeit zu konzentrieren. Für uns fühlten sich die Seminare einfach nicht richtig an. Und das bedeutet: Wenn heute mal wieder eine Anfrage von einem Seminarveranstalter kommt, bleibt unsere Antwort konsequent: Nein! weiterlesen

Ein Stuhl für den wichtigsten Menschen im Raum

Jeff Bezos - Amazon-GründerWir haben gerade einen Text gekillt. Wir haben ihn gelöscht, obwohl wir bereits mehrere Stunden Arbeit darin investiert hatten. Wir haben ihn nicht überarbeitet oder irgendwie hingedrechselt, was schon gegangen wäre. Nein, wir haben ihn gestrichen.

Warum? Weil wir irgendwann gemerkt haben, dass der Text exakt NULL Relevanz für unsere Leser hat. Und damit ist er wertlos. Er hat keine Daseinsberechtigung. Ja, er war handwerklich gut geschrieben. Aber Hauptsache einen nett aussehenden Beitrag veröffentlichen? Nein! Wir sind uns einig: Das dürfen wir nicht! Also: Papierkorb. Löschen. Weg damit! weiterlesen

Learning Journey: Reisen und reisen lassen

Reisen bildet - Neue HorizonteZwar ist Veränderung nicht schlimm, weder für Manager noch für Mitarbeiter, aber keiner will verändert werden. Hinter dem weit verbreiteten Bammel vor der Digitalisierung steckt die Angst, zu Veränderungen gezwungen zu werden – vom Markt, von den Kunden, von der Konkurrenz, von Technologien.

Was eben nicht geht: Sie können Veränderung nicht verordnen. Sie können Veränderung auch nicht argumentieren, denn sie ist kein intellektueller Prozess. Mit Harvard-Professor John P. Kotter sind wir der Meinung, dass die Notwendigkeit gesehen und gefühlt werden muss, damit Menschen Wandel wollen und selbst vorantreiben.

Führungskräfte sollten also nicht fragen: Was müssen meine Leute anders machen? Sondern: Wie kann ich bei meinen Leuten den intrinsischen Antrieb fördern, etwas zu verändern?

Darauf gibt es viele Antworten. Peter fand im Februar eine besonders gelungene, nämlich bei der TeamBank AG aus Nürnberg. weiterlesen

Warum Sie wissen sollten, was Ihre Arbeit bewirkt

Das Warum„So läuft das nicht!“, sagt der Theaterregisseur zu uns. Wir hatten ihn engagiert, um uns zu unterstützen, nicht nur gute Vorträge zu halten, sondern sie auch wirksam zu inszenieren.

In der ersten Coaching-Stunde fragt er uns nach unseren Erwartungen. Unsere Antwort: „Wir sind hier, um daran zu arbeiten, noch wirkungsvollere Vorträge zu halten. Also sag uns bitte, was wir tun sollen und wie genau wir das besser umsetzen können. “

Er schaut uns eindringlich an, schüttelt den Kopf, sagt uns, dass es so bei ihm nicht laufe: „Wir müssen gründlicher anfangen!“

Und dann beginnt er zu fragen:

Warum haltet ihr überhaupt diesen Vortrag?“

Warum erzählt ihr diese Geschichte als Intro?“

Warum zeigt ihr dieses Bild?“

Warum wollt ihr …?“

Warum habt ihr …?“

Warum macht ihr …?“ weiterlesen

One-Pager: Kommen Sie zum Punkt wie Ronald Reagan!

One-Pager - BriefingAls wir in den USA studiert haben, gab es die Möglichkeit, neben dem Kerncurriculum auch sogenannte „Electives“ zu belegen. Einer dieser Electives, also Wahlkurse, der unser Interesse geweckt hatte, hieß „Competitive Intelligence“. Das war extrem spannend! Der Lehrbeauftragte war ein interessanter Typ: Ein ehemaliger hochrangiger Mitarbeiter des CIA, zu dessen Aufgaben während seiner aktiven Zeit auch das Verfassen von Briefings zur aktuellen Lage in Zentralamerika für Präsident Ronald Reagan zählte.

Das heißt: Dieser Mann beherrschte das Verfassen von Briefings wie kein Zweiter! Reagan war nämlich ausgesprochen allergisch gegen Gelaber und machte deshalb strikte Vorgaben: Briefings für ihn durften nicht länger als eine Seite sein. Auch das Format war vorgegeben und bestand aus exakt folgenden vier Elementen:

  • Das Thema: Hierum geht es und deswegen ist es wichtig, dass der Entscheider sich mit dieser Problematik beschäftigt.
  • Die Fakten: Die Zusammenfassung der allerwichtigsten Tatsachen, die der Entscheider zur Problemstellung kennen sollte.
  • Die Lösungsoptionen: Die Varianten, die dem Entscheider zur Lösung der Problematik zur Auswahl stehen.
  • Die Empfehlung: Die Option, die der Entscheider wählen sollte sowie die Gründe für diese Wahl.

Eine extrem gute Struktur, finden wir! – Dieses Format haben wir im  Rahmen des Kurses bis zum Abwinken trainiert. Und es hat uns seither gute Dienste geleistet, um selbst besser zu strukturieren. weiterlesen

Wie ein einziges Wort Ihr Leben verändern kann

Vorsätze - One word that will change your mindWenn Sie Ihr Leben mit einem einzigen Wort glücklicher, erfolgreicher, zufriedener – oder was auch immer Ihnen wichtig ist – gestalten könnten … Würden Sie es tun?

Die gute Nachricht: Sie können es!

Wie dieses Wort lautet? Nun ja, das ist die schlechte Nachricht: Wir wissen nicht, wie IHRES lautet, denn jeder Mensch hat sein eigenes. Ihr lebensveränderndes Wort herauszufinden, ist alleine Ihre Aufgabe.

Gut, aber ein paar Hinweise und Ideen, wie Sie Ihrem Wort auf die Spur kommen können, haben wir schon für Sie.

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