36 Punkte, die in keinem Handbuch stehen

Schema F

„Wenn sich das, was du tust, in einem Handbuch detailliert beschreiben lässt, kann es jemand billiger machen“ – hat Seth Godin mal vor einigen Jahren geschrieben.

Und das gilt heute mehr denn je. Wobei es längst nicht mehr um das Outsourcing in Billiglohnländer geht, sondern um die Substitution von Routinejobs durch Maschinen, die das nicht nur billiger, sondern auch fehlerfreier, schneller und besser erledigen. Die dazugehörigen Stichworte lauten: Digitalisierung, Automatisierung und KI.

Schema F ist das Talent der Maschine

Wenn es also darum geht, möglichst schnell, fehlerfrei und effizient Regeln zu befolgen und Standards abzuspulen, sind Maschinen die bessere Wahl. Worauf wir uns konzentrieren sollten, ist die Arbeit, die nicht nach Schema F funktioniert und deshalb auch in keinem Handbuch steht. weiterlesen

Das Beste, das Sie als Führungskraft, Teamleiter, Lehrer, Vater oder Mutter tun können

TalenteDie Fotos waren fantastisch! Der Mann hatte ein iPad aus einer Schublade geholt und uns einige seiner Fotos gezeigt: Ausnahmslos schwarz-weiße Portraitfotos. Der Typ war richtig gut!.

Der Witz an der Geschichte: Wir hätten das nie erfahren, wenn wir nicht zufällig aus dem Hotel in Brüssel schon kurz nach fünf Uhr früh hätten auschecken müssen, um unseren Flug zu bekommen. An der Rezeption fragten wir den Mann vom Nachtdienst, ob er noch ein Erinnerungsfoto von uns machen kann. Das Hotel war wunderschön eingerichtet und wir wollten davon gern ein Bild haben, auf dem wir beide zu sehen sind.

Und dann legte dieser Mann vom Nachtdienst los wie ein Profifotograf: „Stellen Sie sich dahin, kucken Sie weiter nach rechts, hier ist das Licht schön, nein, da haben Sie einen Schatten im Gesicht …“

Wir waren verblüfft vom exzellenten fotografischen Ergebnis und lobten ihn entsprechend. Und dann erzählte er uns, dass das Fotografieren seine große Leidenschaft sei und zeigte uns diese Auswahl seiner Bilder: sensationell.

Wir fragten Ihnen, ob er denn auch Fotos für das Hotel machen würde, bei dem Talent wäre das doch eine super Sache.

„Ach, nein“, sagte er, „die wissen das gar nicht. Für die bin ich halt der Typ vom Nachdienst.“ weiterlesen

Learning Journey: Reisen und reisen lassen

Reisen bildet - Neue HorizonteZwar ist Veränderung nicht schlimm, weder für Manager noch für Mitarbeiter, aber keiner will verändert werden. Hinter dem weit verbreiteten Bammel vor der Digitalisierung steckt die Angst, zu Veränderungen gezwungen zu werden – vom Markt, von den Kunden, von der Konkurrenz, von Technologien.

Was eben nicht geht: Sie können Veränderung nicht verordnen. Sie können Veränderung auch nicht argumentieren, denn sie ist kein intellektueller Prozess. Mit Harvard-Professor John P. Kotter sind wir der Meinung, dass die Notwendigkeit gesehen und gefühlt werden muss, damit Menschen Wandel wollen und selbst vorantreiben.

Führungskräfte sollten also nicht fragen: Was müssen meine Leute anders machen? Sondern: Wie kann ich bei meinen Leuten den intrinsischen Antrieb fördern, etwas zu verändern?

Darauf gibt es viele Antworten. Peter fand im Februar eine besonders gelungene, nämlich bei der TeamBank AG aus Nürnberg. weiterlesen

Wie ein einziges Wort Ihr Leben verändern kann

Vorsätze - One word that will change your mindWenn Sie Ihr Leben mit einem einzigen Wort glücklicher, erfolgreicher, zufriedener – oder was auch immer Ihnen wichtig ist – gestalten könnten … Würden Sie es tun?

Die gute Nachricht: Sie können es!

Wie dieses Wort lautet? Nun ja, das ist die schlechte Nachricht: Wir wissen nicht, wie IHRES lautet, denn jeder Mensch hat sein eigenes. Ihr lebensveränderndes Wort herauszufinden, ist alleine Ihre Aufgabe.

Gut, aber ein paar Hinweise und Ideen, wie Sie Ihrem Wort auf die Spur kommen können, haben wir schon für Sie.

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Die einzige wirklich sinnvolle Bedienungsanleitung

BedienungsanleitungZum Thema Bedienungsanleitung haben wir ein zwiespältiges Verhältnis: Dort, wo erst einmal das Studium einer ellenlangen Anleitung erforderlich ist, um ein Gerät zum Laufen zu bringen, ist in der Produktentwicklung etwas schief gelaufen! Wir finden, dass intuitives Design es dem Nutzer ermöglichen sollte, Alltagsgegenstände wie das Smartphone, das Navi, den Nasenhaarschneider und die Espressomaschine auch ohne das extensive Studium einer Anleitung zu bedienen.

Bedauerlich finden wir allerdings, dass es für die wirklich wichtigen Dinge im Leben KEINE Anleitung gibt: weiterlesen

Warum Ablehnung nicht Ablenkung werden darf

AblehnungPeter war nach seinem Vortrag fix und fertig. Da war dieser Typ, vorne rechts in der zweiten Reihe. Wenn der Saal lachte, verzog er keine Miene. Er starrte nur nach vorne, wie durch Peter hindurch. Der Vortrag gefiel ihm offensichtlich überhaupt nicht. Seine Ablehnung war deutlich zu spüren.

Mit seiner negativen Ausstrahlung zog er den ganzen Vortrag hindurch Peters Aufmerksamkeit auf sich. Eine ganze Stunde lang. Immer wieder schaute Peter hin, sah das verdrießliche Gesicht dieses Mannes und ärgerte sich. Ja, und gleichzeitig ärgerte sich Peter über sich selbst, dass er so fixiert auf diesen Typen war.

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Die Lehre der zwei Kalender

Zwei Menschentypen - Zwei KalenderPaul Graham hat uns die Augen geöffnet. Dieser interessante Typ ist eigentlich Programmierer und außerdem Buchautor, Miterfinder des Gründerzentrums „Y Combinator“ und in der amerikanischen Technologieszene eine Art Popstar. Neulich stolperten wir über einen Artikel von ihm, der die wohl beste Erklärung für ein Phänomen enthält, das wir bisher reichlich rätselhaft fanden.  weiterlesen