Was die Wahl des Internet-Browsers über eure Persönlichkeit verrät


Wahl des Browser deckt Persönlichkeit auf Sag uns, welchen Browser du verwendest
und wir sagen dir, wer du bist. Na ja, nicht ganz so. Aber es gibt eine Studie, die zeigt, dass Unternehmen die Originalität, die Entschiedenheit und das Engagement eines Bewerbers am besten prognostizieren können, wenn sie den Bewerber fragen, welchen Webbrowser er verwendet.

Was der Internet-Browser über unsere Persönlichkeit aussagt

Nicht jeder wird das Ergebnis der Studie mögen. Aber es gibt statistisch abgesicherte Hinweise darauf, dass Menschen, die Firefox und Chrome als Browser verwenden, hinsichtlich bestimmter wünschenswerter Eigenschaften ihrer Persönlichkeit deutlich die Nutzer von Internet Explorer oder Safari übertreffen.

Warum? Es ist keine Frage des technischen Know-hows oder der Computerfertigkeiten, die bei den untersuchten 30.000 Menschen ähnlich waren. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie sie an den Browser kommen:

Wenn ihr Internet Explorer oder Safari verwendet, die bereits vorinstalliert auf eurem Computer waren, dann akzeptiert ihr die Standardeinstellungen ohne euch zu fragen, ob ein anderer Browser vielleicht besser wäre.

Wenn ihr aber Firefox oder Chrome haben wolltet, dann musstet ihr zunächst einmal den Status quo hinterfragen und dann Initiative zeigen.

Dieser Gedanke hat zwar seine Grenzen – wenn zum Beispiel ein Nutzer sehr wohl bereit wäre, den Browser zu wechseln, aber nach ausgiebigem Testen der Meinung ist, dass das vorinstallierte Safari einfach schneller und praktischer ist. Aber was uns daran gefällt, ist das Prinzip der Nichtakzeptanz des Vorgegebenen.

Wollt ihr euer Leben selbst konfigurieren?

Wenn ihr wollt, könnt ihr nicht nur den Browser auf eurem Computer verändern. Ihr könnt auch euer Smartphone konfigurieren, indem ihr die Standardeinstellungen entsprechend eurer Wünsche und Vorstellungen ändert. Das könnt ihr machen – ihr könnt es aber auch sein lassen.

Und genau so verhält es sich mit eurem ganzen Leben: Mit eurem Job, eurer Paarbeziehung, eurem Freundeskreis, eurem Wohnort …

Wenn wir uns umschauen:
Wir leben in einer Internet-Explorer Welt, wo die Mehrheit der Menschen den vorinstallierten Lebensbrowser verwendet und in ihrem Leben das akzeptiert, was andere vorgeben.

Die Standardeinstellungen eben.
Den Default-Modus.

Wenn ihr möchtet, könnt ihr euer Leben konfigurieren, indem ihr die Standardeinstellung entsprechend euren Wünschen und Präferenzen verändert. Aber tut ihr das? Und genau das ist die Frage, die wir an euch haben: Nehmt ihr’s, wie’s kommt? Oder personalisiert, konfiguriert, gestaltet ihr? – Das ist ein wichtiger Bestandteil eurer Persönlichkeit.

Was auf jeden Fall hilft, ist öfter mal dem Impuls nachzugeben, das Gegebene NICHT zu akzeptieren und bessere Optionen zu erkunden. Auch wenn es vielleicht anstrengend ist.

Dabei geht es uns nicht einfach nur um das Anderssein um des Anderssein willens. Es geht nicht darum, NICHT den Browser zu haben, den alle haben, sondern um die Haltung dahinter: um das bewusste Hinterfragen.

Also: Welche Standardeinstellung in eurem Leben wollt ihr heute hinterfragen – und möglicherweise ändern?