Wie ein einziges Wort dein Leben verändern kann

Vorsätze - One word that will change your mind

Wie ein einziges Wort dein Leben verändern kann

Wenn du dein Leben mit einem einzigen Wort glücklicher, erfolgreicher, zufriedener – oder was auch immer dir wichtig ist – gestalten könntest … Würdest du es tun?

Die gute Nachricht: Das ist möglich!

Wie dieses Wort lautet? Nun ja, das ist die schlechte Nachricht: Wir wissen nicht, wie DEINES lautet, denn jeder Mensch hat sein eigenes. Dein lebensveränderndes Wort herauszufinden, ist allein deine Aufgabe.

Gut, aber ein paar Hinweise und Ideen, wie du deinem Wort auf die Spur kommen kannst, haben wir schon für dich.

Vorsätze und Absichtserklärungen? Vergiss es!

Die Idee, ein einzelnes Wort zu suchen, um eine Veränderung anzustoßen, stammt von Dan Britton, Jimmy Page und Jon Gordon, die gemeinsam das Buch „One Word That Will Change Your Life“ geschrieben haben.

Der Auslöser für diese Idee war eine einfache Beobachtung und eine anschließende einfache Frage. Die Beobachtung: Fast 90 Prozent der Menschen nehmen sich am Silvesterabend gute Vorsätze für das neue Jahr vor. Die Frage: Warum hat mehr als die Hälfte von ihnen sämtliche dieser guten Vorsätze bereits aufgegeben, bevor der Januar vorbei ist?

Ganz offensichtlich ist das Konzept „Ich-finde-heraus-was-ich-in-meinem-Leben-verändern-will-und-nehme-mir-diese-Veränderung-dann-ganz-ganz-ganz-fest-vor“ ein ziemlich schwaches, lebensfernes Konzept. Diese Vorsätze funktionieren nicht bzw. so gut wie nie.

Die nächste Frage ist logisch: Welches Konzept funktioniert besser?

Die Autoren haben einen Vorschlag: Fokussiere dich nicht auf einen guten Vorsatz, sondern ausschließlich auf ein Wort! Ein Wort, das dich über die nächsten Monate hinweg motiviert und inspiriert.

Die Idee ist ebenso einfach wie clever: Vorsätze und Absichtserklärungen sind komplex und man kann sie schnell vergessen, ein einzelnes Wort hingegen ist leicht zu merken und es ist maximal einfach!

Das Gute daran: Du musst nicht bis zum Abend des 31.12. warten, um dieses Konzept umzusetzen. Du kannst es jederzeit tun. Also jetzt gleich zum Beispiel. Du musst diesem Wort auch nicht 12 Monate lang die Treue halten, aber mindestens drei Monate sollten es schon sein, bevor du ein neues Wort wählst.

One Word That Will Change Your Life

So findest du dein Wort:

1. Nimm dir Zeit und zwar außerhalb des hektischen Alltags. Kein Computer, kein Handy, kein Twitter, keine Mails. Idealerweise gehst du irgendwo hin, wo du erstens ungestört bist und dich zweitens inspiriert fühlst. Das kann zu Hause sein, beim Spaziergang in der Natur oder wo auch immer.

2. Stell dir zwei Fragen:

a. Was brauche ich? (nicht „was will ich“ oder „was hätte ich gerne“)

b. Was hält mich davon ab?

Anja hat das mal testweise für sich beantwortet:

a. Was sie braucht: Stimulation durch Begegnungen mit interessanten Menschen, die etwas bewegen und deren Leben alles andere als nullachtfünfzehn ist. Gespräche, die sie wirklich herausfordern und weiterbringen …

b. Was sie davon abhält: Bequemlichkeit, Routinen und Ideenlosigkeit, wo sie suchen könnte.

3. Lass dein Wort zu dir kommen: Wenn du ausführlich und tief über diese Fragen nachdenkst, wird das passende Wort dich finden. Es wird dich anstrahlen, es wird auf deiner Zunge liegen, du wirst es sehen.

Anja: Schon während sie sich Gedanken über die vorherigen Fragen gemacht hatte, war ihr klar, dass ihr Wort „Premieren“ heißt. Premieren sind Dinge, die man zum ersten Mal tut. Dinge, die neu und kreativ stimulierend sind, z.B. Veranstaltungen besuchen, die sie zuvor noch nie besucht hat und ihr Netzwerk erweitern mit neuen, spannenden Menschen…

4. Tu nichts weiter, als dich in den nächsten Monaten von deinem Wort inspirieren zu lassen. Integriere dieses Wort möglichst auffällig und prominent in dein Leben, so dass du immer wieder daran erinnert wirst. Egal ob als Screensaver auf deinem Notebook oder als Hintergrundbild auf deinem Smartphone oder als Notiz an der Wand oder als Post-it am Badezimmerspiegel. Wichtig ist, dass du regelmäßig daran erinnert wirst.

Hilfreich kann es auch sein, wenn du dein Wort mit Menschen aus deinem unmittelbaren Umfeld teilst – also mit deinem Partner, deinen Kindern, deinen Kollegen, deinen Freunden. Bitte diese Menschen darum, dich dabei zu unterstützen, das Wort in deinem Leben präsent zu halten. Wenn du möchtest, kannst du natürlich nicht nur ein individuelles Wort für dich selbst finden, sondern auch eines für dein Team, für deine Familie, etc. – ein Wort, das euch gemeinsam in den nächsten Wochen inspirieren soll.

Anja: Sie erzählte Peter von ihrem Wort „Premieren“ und schreibt es just in diesem Moment sogar öffentlich im Newsletter, was wunderbar die Verbindlichkeit für sie selbst erhöht.

So weit so gut. Aber was passiert dann?

Es funktioniert!

Für Anja war die erste Konsequenz, dass sie Ausschau hielt nach Premieren. Wenn sie in einer fremden Stadt unterwegs ist, schaut sie vorher ganz einfach auf Plattformen wie Xing oder LinkedIn , ob es dort spannende Veranstaltungen gibt, die sie noch nicht kennt. So ist sie z.B. auf die do-work-you-love Vernissage in München gestoßen. Das ist eine Initiative, deren Ziel es ist, dass Menschen einen Job finden oder kreieren, der sie glücklich macht. Sie baute die Vernissage in ihren Reiseplan ein. Zu einer anderen Gelegenheit suchte sie eine Veranstaltung in Lissabon. Sie fand das „Davos für Geeks“, die Websummit, die dort jeden November stattfindet.

Auf diese Weise traf Anja schon in den ersten „Premieren“-Wochen tolle Menschen, die sie sonst nie getroffen hätte. Sie führt interessante Gespräche, die sie sonst nie geführt hätte, kommt auf neue Ideen, die sie sonst nie gehabt hätte. Also genau der erhoffte Effekt – es funktioniert! Sehr cool!

Probier es einfach aus. Such dir dein Wort und integriere es in dein Leben. Für drei Monate, ein Jahr oder etwas zwischendrin. Du wirst feststellen, dass ein einziges Wort tatsächlich dein Leben nachhaltig beeinflussen kann!

 

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